"Die Lottosieger" 1.Staffel, Folgen 8-10 am Fr. 3. Sept. ab 23h50....najo schon ein bissi spät, da heissts viel Kaffee trinken!!!!!

"in Urlaub"...Premiere am 27.10. im Rabenhoftheater!
In einem thailändischen All-Inclusive-Club versuchen zwei Mittvierziger in der Sinnkrise ihre Batterien wieder aufzuladen. Nach dem Sensationserfolg KOTTAN ERMITTELT betritt das Duo Nowak & Roubinek nun neue Pfade. Mit beißend schrägem Humor schaffen sie eine schräge Satire auf die Midlife-Crisis. Des Kaisers kongenialer Haushofmeister Seyffenstein, Romy Preisträger Rudi Roubinek, und der erfolgreiche Kabarettist, TV-Komiker und Großmeister der Loser-Darsteller Reinhard Nowak legen ihren humoristischen Fokus auf Männerurlaub in Südostasien.
Ein wilder Elefantenritt zwischen Ladyboys und Singha-Bier!

Karten online bestellen: Rabenhof.at

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Aber keine Angst: "Mama" spiel ich auch noch weiterhin - siehe : Termine

Regie: Leo Bauer  Co-Autor: Markus Oezelt  Musik: Frizz Fischer
Fotos: Andreas Wallner

„Mama“ ist nicht nur eine witzige Reise durch die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Reinhard Nowak, sondern er nimmt auch die unterschiedlichen Erziehungsmethoden und Rollenverteilungen aufs Korn. Auf deftige Sager muss trotzdem nicht verzichtet werden und die Pointendichte ist wie üblich sehr hoch. Damit hat er das Publikum sofort auf seiner Seite und sorgt für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend, bei dem kein Auge trocken bleibt. (Klein&Kunst)

beschreibung

 Reinhard Nowak Mama

Kabarett: Reinhard Nowak: Mama
Wenn die Mama das hört . . .

Von Mathias Ziegler - Wiener Zeitung.at

Der Kabarettist Reinhard Nowak ist muttergeschädigt – das gibt er unumwunden zu in seinem neuen Programm "Mama". Und weil er als Sohn genug gelitten hat, schlägt er jetzt zurück. Er zählt seine Kindheitstraumata auf: Peter Alexander und ein Verkehrsunfall während der Schwangerschaft; elendslange Wanderungen und Schaufensterschauen am Sonntag; zu wenig Spielzeug; Bloßstellungen durch die Mutter; grausliches Hirn mit Ei.
Und natürlich quält ihn die Frage: "Was schenk ich der Mama zum Siebziger?" Sie will ja nix. Aber wehe, man schenkt ihr nix. Und zufrieden ist sie auch mit nix. Und stur ist sie sowieso. Na, sind das nur Klischees? Oder erkennen Sie Ihre eigene Mutter doch ein bisschen wieder?

So, wie der Kabarettist an diesem Abend über seine Mutter herzieht, kann man für die Familie Nowak nur hoffen, dass alles gut erfunden und die Mutter eingeweiht ist. Auch wenn er mehrmals betont, "dass die Mama das niemals hören darf, was ich da erzähl". Zum Beispiel pubertäre Erinnerungen an weibliche Schambehaarung, Dr. Sommer, den fatalen ersten Kuss und die Tierporno-Bilder, die eines Tages im Klassenzimmer aufgetaucht sind. Keine leichte Kost, die Nowak da serviert, und oft auch ein bissl grauslich. "Jetzt wissen Sie", sagt er am Ende, "warum ich das Programm meiner Mutter nicht zumuten kann." Dafür allen anderen Kabarettbesuchern umso mehr.

Seit Jahren zählt Reinhard Nowak zur fixen Größe im österreichischen Kabarett und bringt das Publikum mit den Alltäglichkeiten des Lebens zum Schmunzeln. Das trifft auch auf sein aktuelles Programm „Mama“ zu, in dem er die Veränderungen der Mutterrolle im Laufe der Zeit und die Beziehung zu seiner Mutter im Speziellen unter die Lupe nimmt.

Was auch ein Grund dafür ist, warum seine Mutter keinesfalls – wirklich unter keinen Umständen! - zuschauen darf. Das und viele – bisher geheime – Jugendsünden. Und natürlich die Tatsache, dass es sich eigentlich um ein öffentliches Brainstorming zum Thema „Was soll ich meiner Mutter zum 70. Geburtstag schenken“ handelt. Ideen hat Reinhard Nowak viele: Vom Geschenkskorb, der Seniorentüte mit dem 70er-Schildchen, bis zum erlesenen Kochbuch. Denn dann wäre endlich Schluss mit dem gewöhnungsbedürftigen Essen Marke „Schmecken muss es ja nicht - Hauptsache billig“.

Hauptsache billig war generell das Kredo der Familie Nowak. Statt Besuche im Prater und Tapire in Schönbrunn, gab es Wanderungen bei jedem Wetter und die öffentliche Nutria-Anlage in Neuwaldegg. Freizeitbeschäftigungen, die bei ihm heute noch Aversionen auslösen. Genauso wie die spannenden Schaufensterbummel am Sonntag, wo natürlich alle Läden geschlossen hatten.

Aber er hat auch schöne Erinnerungen wie zum Beispiel Theaterbesuche. Obwohl Reinhard Nowak dann als einziges Theatererlebnis nur jenes einfällt, bei dem sich sein Hintermann in seinen Nacken übergeben hatte und er nach tumultartigen Szenen Hals über Kopf mit seiner Mutter aus dem Theater flüchten musste.

Womit ein Theaterabonnement als Geburtstagsgeschenk auch nicht mehr in Frage kommt. Doch letztendlich hat er die zündende Idee: Als perfekte Kopie eines Schlagerstars gibt er einen selbst komponierten Schlager zum Besten. Sehr zum Gefallen seiner Mutter und besonders für die Lachmuskeln des Publikums.

„Mama“ ist nicht nur eine witzige Reise durch die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Reinhard Nowak, sondern er nimmt auch die unterschiedlichen Erziehungsmethoden und Rollenverteilungen aufs Korn. Auf deftige Sager muss trotzdem nicht verzichtet werden und die Pointendichte ist wie üblich sehr hoch. Damit hat er das Publikum sofort auf seiner Seite und sorgt für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Sabine Brozek für Klein&Kunst Onlein

 

 

Fotos

3. Voraufführung in Fischamend (Foto: Richard Schuh)na da fliegen die Höschen  (Foto: Richard Schuh)

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